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B7-H3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402032-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
B7-H3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402032-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD276 kodiert das immunregulatorische Oberflächen-Glykoprotein B7-H3, ein Mitglied der B7-Familie, das die Signalübertragung von T‑Zellen und der angeborenen Immunität moduliert und zudem mit zellintrinsischen Programmen in der Krebsbiologie verknüpft ist. In menschlichen Geweben beeinflusst B7-H3 Zytokin-Netzwerke und checkpoint‑ähnliche Immuninteraktionen und wirkt zugleich auf Signalwege, die mit Adhäsion, Migration und Überlebenssignalen assoziiert sind. Eine dysregulierte CD276-Expression wird häufig in soliden Tumoren beobachtet und wurde mit Phänotypen der Immunflucht sowie mit veränderter Kommunikation im Tumormikromilieu in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen CD276 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Immunmodulation und zu tumorassoziierten Signalnetzwerken.
B7-H3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD276-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD276 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD276-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD276-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.