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Atm Double Nickase Plasmid (h) | sc-400192-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Atm Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400192-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATM kodiert die Serin/Threonin-Kinase Atm, einen zentralen Regulator der DNA-Schadensantwort, der vor allem durch DNA-Doppelstrangbrüche aktiviert wird. Nach der Rekrutierung durch den MRN-Komplex phosphoryliert Atm wichtige Substrate wie H2AX, TP53, CHK2 und BRCA1, um Zellzyklus-Checkpoints, die Wahl des DNA-Reparaturwegs sowie Entscheidungen zwischen Apoptose und Seneszenz zu koordinieren. Die ATM-Signalgebung verknüpft homologe Rekombination und nicht-homologes End-Joining mit Chromatin-Remodelling und Replikationsstress-Antworten, um die Genomstabilität zu erhalten. Störungen von ATM stehen mit Neurodegeneration und Krebsprädispositionssyndromen in Zusammenhang, und eine Dysfunktion des ATM-Signalwegs wird häufig im Kontext genomischer Instabilität und veränderter Checkpoint-Kontrolle untersucht.
Atm Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATM-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATM abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATM-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATM-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.