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ASGPR1/Asialoglycoprotein Receptor 1/ASGR1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400429-ACT | 20 µg | $397.00 |
ASGR1 kodiert den Asialoglykoproteinrezeptor 1 (ASGPR1), ein in Hepatozyten angereichertes C‑Typ‑Lektin, das an der sinusoidalen Plasmamembran einen funktionellen Rezeptorkomplex bildet, um terminale Galactose oder N‑Acetylgalactosamin auf desialylierten Glykoproteinen zu erkennen. Dieser Rezeptor vermittelt clathrinabhängige Endozytose und den Transport zu Lysosomen und unterstützt damit die Homöostase von Serumglykoproteinen sowie die hepatische Clearance zirkulierender Glykoproteine und glykanmodifizierter Partikel. Die ASGPR1‑Aktivität verknüpft die Glykanerkennung mit Rezeptorrecycling und intrazellulären Sortierwegen, indem sie in die endozytotische Maschinerie und die metabolischen Prozesse der Leber integriert ist. Eine veränderte ASGR1‑Expression oder ‑Funktion wurde mit Veränderungen in der Lipoproteinverarbeitung und kardiometabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was ASGR1 für Studien zur leberspezifischen Aufnahme, zum Turnover von Plasmaproteinen und zu glyko‑immunologischen Interaktionen relevant macht.
ASGPR1/Asialoglycoprotein Receptor 1/ASGR1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ASGR1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ASGPR1/Asialoglycoprotein Receptor 1/ASGR1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ASGR1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ASGR1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ASGPR1/Asialoglycoprotein Receptor 1/ASGR1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ASGR1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ASGPR1/Asialoglycoprotein Receptor 1/ASGR1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ASGPR1/Asialoglycoprotein Receptor 1/ASGR1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ASGR1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.