Date published: 2026-7-13

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Arp3β CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402186-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Arp3β CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Arp3β CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Arp3β CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Arp3β CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ACTR3B-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    Arp3β CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402186-ACT
    20 µg
    $397.00

    ACTR3B kodiert Arp3β, ein aktinverwandtes Protein, das vermutlich zur dynamischen Umgestaltung des Aktin-Zytoskeletts beiträgt und Prozesse wie die Kontrolle der Zellform, Membranruffling, Endozytose und Zellmigration unterstützt. Als Teil von Aktin-Regulationsnetzwerken, die mit der Arp2/3-abhängigen Nukleation und der Bildung verzweigter Aktinfilamente verknüpft sind, kann Arp3β die Organisation des kortikalen Aktins und zytoskelettale Antworten auf Signalreize beeinflussen. Störungen von Aktin-Polymerisationswegen sind für Mechanismen relevant, die invasives Verhalten, veränderte Adhäsion und eine fehlregulierte intrazelluläre Trafficking-Dynamik betreffen, wie sie in mehreren Krankheitskontexten beobachtet werden. Die Expression und funktionelle Modulation von ACTR3B sind daher hilfreiche Ansatzpunkte, um zytoskelettzentrierte Phänotypen und die Verschaltung von Signalwegen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.

    Arp3β Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ACTR3B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Arp3β Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ACTR3B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ACTR3B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Arp3β-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ACTR3B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Arp3β-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Arp3β-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ACTR3B-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.