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Aquaporin 3/AQP3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400636-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Aquaporin 3/AQP3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400636-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AQP3 kodiert Aquaporin-3, einen Membrankanal, der den transzellulären Transport von Wasser, Glycerol und anderen kleinen gelösten Stoffen erleichtert und dadurch die Regulation des Zellvolumens, die osmotische Homöostase und den zellulären Stoffwechsel beeinflusst. Über seine Glycerolpermeabilität verknüpft AQP3 den Membrantransport mit der Energiebilanz sowie redoxbezogenen Prozessen, die Proliferation, Migration und Stressantworten in epithelialen und immunologischen Kontexten prägen. Expression und Lokalisation von AQP3 werden in Barrieregeweben wie Haut und Schleimhäuten untersucht, wo eine veränderte Kanalaktivität Hydratation und inflammatorische Signalgebung modulieren kann. Eine Fehlregulation von AQP3 wurde mit pathologischem Remodeling und Tumorbiologie in Verbindung gebracht und macht AQP3 zu einem geeigneten Ziel für mechanistische Studien zu transportgetriebener Signalübertragung und krankheitsrelevanten Phänotypen.
Aquaporin 3/AQP3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AQP3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AQP3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AQP3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AQP3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.