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Aquaporin 1/AQP1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419172-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Aquaporin 1/AQP1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419172-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Mouse Aqp1 kodiert Aquaporin 1 (AQP1), einen tetrameren Wasserkanal, der eine schnelle osmotische Wasserbewegung über Plasmamembranen ermöglicht und die Flüssigkeitshomöostase im mikrovaskulären Endothel, in den proximalen Nierentubuli und in weiteren wassertransportierenden Epithelien unterstützt. Durch die Regulation von Zellvolumen, transzellulärem Wasserfluss und lokalen osmotischen Gradienten beeinflusst AQP1 Prozesse wie die Kapillarpermeabilität, die epitheliale Sekretion und Rückresorption sowie das Migrationsverhalten bestimmter Zelltypen. Der Aqp1-abhängige Wassertransport greift in Signalwege ein, die die Ionenhandhabung und Barrierefunktion steuern, einschließlich der Koordination mit Soluttransportern und der Dynamik von Tight Junctions. Eine veränderte AQP1-Expression oder -Lokalisation wurde mit einer dysregulierten Flüssigkeitsbilanz und ödemassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht, was AQP1 für Studien zur Nierenphysiologie, vaskulären Permeabilität und zu Gewebe-Flüssigkeitsmikromilieus relevant macht.
Aquaporin 1/AQP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Aqp1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Aquaporin 1/AQP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Aqp1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Aqp1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Aquaporin 1/AQP1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Aqp1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Aquaporin 1/AQP1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Aquaporin 1/AQP1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Aqp1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.