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AQP10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-413807-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AQP10 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-413807-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AQP10 kodiert Aquaporin-10, einen integralen Membrankanal aus der Familie der Major Intrinsic Proteins, der den transmembranen Transport von Wasser und kleinen ungeladenen gelösten Stoffen, einschließlich Glycerol, erleichtert und damit zur osmotischen Balance sowie zur zellulären Handhabung von Energiesubstraten beiträgt. In epithelialen Kontexten unterstützt AQP10 eine regulierte Permeabilität an der Plasmamembran und ist an Prozessen beteiligt, die mit Flüssigkeitstransport, Nährstoffaufnahme und metabolischer Kopplung über den Glycerolfluss zusammenhängen. Eine veränderte Expression oder Fehlverortung von Aquaporinen kann die Barrierefunktion und die Homöostase gelöster Stoffe stören, wodurch AQP10 zu einem relevanten Ziel für die Untersuchung der Epithelphysiologie und glycerolabhängiger Stoffwechselwege wird. Forschung zu AQP10 liefert zudem Einblicke in Mechanismen, die Membrantransportdynamiken in gewebespezifischen Modellen mit inflammatorischen und metabolischen Phänotypen verknüpfen.
AQP10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AQP10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AQP10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AQP10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AQP10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.