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Aprataxin Double Nickase Plasmid (h) | sc-417083-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Aprataxin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417083-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **APTX** kodiert Aprataxin, einen DNA-Reparaturfaktor, der fehlgeschlagene DNA-Ligationszwischenprodukte auflöst, indem er Adenylatgruppen von 5′-DNA-Enden entfernt und dadurch während der Reparatur von Einzelstrangbrüchen wieder ligierbare Enden herstellt. Aprataxin wirkt in Mechanismen der Genomstabilität, die mit PARP-abhängiger Reparatursignalgebung verknüpft sind, koordiniert mit XRCC1–DNA-Ligase-III-Komplexen und schützt vor replikationsassoziierten Schäden. Der Verlust der APTX-Aktivität beeinträchtigt die Reparatur oxidativer sowie durch Topoisomerasen verursachter Läsionen, was die Anhäufung von Strangbrüchen und eine erhöhte genomische Instabilität begünstigt. Eine APTX-Fehlfunktion ist mit neurodegenerativen Phänotypen assoziiert und macht das Gen zu einem relevanten Ziel für die Untersuchung von DNA-Schadensantworten in neuronalen und proliferierenden Zellkontexten.
Aprataxin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APTX-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APTX abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APTX-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APTX-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.