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apoC-I CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419163-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
apoC-I CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419163-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Mouse Apoc1 kodiert Apolipoprotein C‑I (ApoC‑I), ein sezerniertes, austauschbares Apolipoprotein, das mit triglyceridreichen Lipoproteinen und HDL assoziiert und so den Lipidtransport sowie das Remodeling von Lipoproteinen moduliert. ApoC‑I beeinflusst die rezeptorvermittelte Clearance von Lipoproteinen und wirkt sich auf den Triglyceridstoffwechsel aus, indem es Interaktionen zwischen Apolipoproteinen, Lipasen und zelloberflächenvermittelten Aufnahmepfaden verändert. In Makrophagen und anderen myeloiden Zellen ist die APOC1-Expression mit Programmen der Lipidverarbeitung verknüpft, die die Biologie von Schaumzellen und entzündliche Signalwege in atherosklerose-relevanten Kontexten prägen. Eine fehlregulierte APOC1-Expression wurde zudem mit metabolischen Phänotypen und neuroinflammatorischen Zuständen in Verbindung gebracht, was ihre Nutzung in Studien zur Lipidhomöostase, zur Aktivierung der angeborenen Immunantwort und zur gewebespezifischen Genregulation unterstützt.
apoC-I Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Apoc1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
apoC-I Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Apoc1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Apoc1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen apoC-I-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Apoc1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von apoC-I-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des apoC-I-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Apoc1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.