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APNG Double Nickase Plasmid (h) | sc-404850-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane MPG kodiert die N‑Methylpurin‑DNA‑Glykosylase (APNG/AAG), ein zentrales initiales Enzym im Base‑Excision‑Repair‑(BER-)Weg, das alkylierte und desaminierte Purinläsionen wie 3‑Methyladenin und Hypoxanthin erkennt und entfernt. Durch die Erzeugung apurinischer/apyrimidinischer (AP‑)Stellen, die anschließend von AP‑Endonukleasen, Polymerasen und Ligasen weiterverarbeitet werden, trägt APNG dazu bei, die Genomstabilität während der Replikation und als Antwort auf endogene und umweltbedingte DNA‑Schäden zu erhalten. Die MPG‑Aktivität überschneidet sich mit zellulären Antworten auf oxidativen Stress und Replikationsstress und beeinflusst damit die Mutationsakkumulation sowie die chromosomale Integrität. Eine fehlregulierte BER‑Kapazität, einschließlich veränderter APNG‑Funktion oder ‑Expression, wurde mit Genominstabilitäts‑Phänotypen in mehreren krankheitsassoziierten Kontexten in Verbindung gebracht, wodurch MPG ein nützliches Ziel für mechanistische Studien zur DNA‑Reparatur darstellt.
APNG Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MPG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MPG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MPG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MPG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.