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APEG1 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-419147 | 20 µg | $397.00 |
Speg kodiert APEG1, eine in quergestreifter Muskulatur angereicherte Serin/Threonin-Proteinkinase, die an der Organisation des Zytoskeletts sowie an der Erregungs‑Kontraktions‑Kopplung beteiligt ist. APEG1 wird mit der Integrität der Myofibrillen und der Homöostase der Triaden- bzw. junctionalen Membranen in Verbindung gebracht und verknüpft Kinase‑Signalwege mit der Sarkomerassemblierung und der Calcium‑Handhabung in Kardiomyozyten und Skelettmuskelfasern. Störungen Speg‑abhängiger Signalwege wurden mit Defekten in der Muskelentwicklung und der Kontraktilität assoziiert, was Speg für die Untersuchung von Mechanismen relevant macht, die Kardiomyopathie‑ und Myopathie‑Phänotypen in Mausmodellen zugrunde liegen.
Das APEG1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Speg-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Speg-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Speg nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die APEG1-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Speg-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der APEG1-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.