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ANP32B Double Nickase Plasmid (m) | sc-426661-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ANP32B Double Nickase Plasmid (m2) | sc-426661-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Anp32b kodiert das saure nukleäre Phosphoprotein 32, Familienmitglied B (ANP32B), ein konserviertes Kernprotein, das an der chromatinassoziierten Regulation der Transkription, der RNA-Verarbeitung und der Kontrolle des Zellzyklus beteiligt ist. ANP32B wird mit der Modulation der Histonacetylierungsdynamik und der Signalübertragung von Proteinphosphatasen in Verbindung gebracht und unterstützt damit Programme, die Proliferation, Differenzierung und zelluläre Stressantworten beeinflussen. In Mausmodellen kann eine Störung von Anp32b die Anfälligkeit für Apoptose sowie entzündliche oder antivirale transkriptionelle Outputs beeinflussen, was es für Studien zur Tumorbiologie, Neurobiologie und zu Wirt–Pathogen-Interaktionen relevant macht. Seine nukleäre Lokalisation und seine gerüstartigen (Scaffold-)Eigenschaften machen ANP32B zudem zu einem nützlichen Knotenpunkt, um epigenetische Regulation sowie Signalwege des RNA-Stoffwechsels zu untersuchen.
ANP32B Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Anp32b-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Anp32b abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Anp32b-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Anp32b-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.