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Angiotensin Receptor/AT1/AGTR1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400229-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Angiotensin Receptor/AT1/AGTR1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400229-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
AGTR1 kodiert den Angiotensin-II-Typ-1-Rezeptor (AT1), einen Sieben-Transmembran-GPCR, der den Großteil der kanonischen Angiotensin-II-Signalübertragung in kardiovaskulären und renalen Geweben vermittelt. Nach Ligandenbindung koppelt AT1 überwiegend an Gq/11 und aktiviert dadurch Phospholipase C, die Mobilisierung von Calcium sowie PKC; außerdem kann er MAPK/ERK-, JAK/STAT- und ROS-bildende Signalwege sowie eine β-Arrestin-abhängige Signalübertragung einbinden, die die Desensibilisierung und das Trafficking des Rezeptors moduliert. Diese Kaskaden regulieren Vasokonstriktion, Aldosteronsekretion, Natrium- und Wasserhomöostase, vaskuläres Remodeling, Entzündung und Fibrose. Eine dysregulierte AGTR1-Aktivität und -Expression wurde mit Hypertonie, kardialer Hypertrophie, atherosklerotischen Prozessen und CKD-assoziiertem Remodeling in Verbindung gebracht, wodurch AGTR1 ein breit untersuchter Knotenpunkt in der Biologie des RAAS-Signalwegs ist.
Angiotensin Receptor/AT1/AGTR1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen AGTR1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Angiotensin Receptor/AT1/AGTR1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des AGTR1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der AGTR1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Angiotensin Receptor/AT1/AGTR1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native AGTR1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Angiotensin Receptor/AT1/AGTR1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Angiotensin Receptor/AT1/AGTR1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem AGTR1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.