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Androgen Receptor CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419181-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Androgen Receptor CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419181-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen *Ar* kodiert den Androgenrezeptor, einen ligandaktivierten nukleären Rezeptor-Transkriptionsfaktor, der Androgene bindet und Genexpressionsprogramme reguliert, die die reproduktive Entwicklung, die sexuelle Differenzierung und den anabolen Stoffwechsel steuern. Nach der Aktivierung transloziert der Androgenrezeptor in den Zellkern, bindet an Androgen-Response-Elemente und wirkt mit Chromatin-Remodeling- sowie Ko-Regulator-Komplexen zusammen, um transkriptionelle Netzwerke zu modulieren, die Zellproliferation, Differenzierung und Gewebehomöostase bestimmen. Die AR-Signalgebung steht in Wechselwirkung mit den PI3K/AKT-, MAPK- und Wnt/β-Catenin-Signalwegen und beeinflusst dadurch Rückkopplungen auf die Steroidogenese und Wachstumsfaktorantworten in mehreren Organen. Eine fehlregulierte AR-Aktivität ist an endokrinen und reproduktiven Phänotypen beteiligt und liefert eine mechanistische Verbindung zu hormonabhängiger Pathobiologie, wodurch *Ar* einen zentralen Knotenpunkt für das Studium der transkriptionellen Kontrolle durch nukleäre Rezeptoren in vivo und in Zellmodellen darstellt.
Androgen Receptor Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Ar-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Androgen Receptor Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Ar-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Ar-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Androgen Receptor-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Ar-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Androgen Receptor-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Androgen Receptor-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Ar-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.