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AMID/AIFM2/FSP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406251-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AMID/AIFM2/FSP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406251-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AIFM2, auch bekannt als AMID/FSP1, kodiert eine flavoproteinabhängige Oxidoreduktase, die an der zellulären Redoxkontrolle und an Stressantwort-Signalwegen beteiligt ist. FSP1 wirkt als NAD(P)H-abhängige Oxidoreduktase, die die Lipidperoxidation unterdrückt, indem sie reduziertes Coenzym Q regeneriert, und ist damit ein zentraler Modulator der Ferroptose sowie oxidativer Membranschädigung. Über seine antioxidative Funktion hinaus wurde AMID/AIFM2 mit mitochondrienassoziierten Prozessen und apoptosebezogenen Signalwegen in Verbindung gebracht, wobei die Auswirkungen auf das Zellüberleben unter oxidativem Stress kontextabhängig sind. Eine dysregulierte FSP1-Aktivität wurde mit der Krebsbiologie und einer erhöhten Resistenz gegenüber oxidativen Schädigungen assoziiert, wodurch AIFM2 ein relevantes Ziel für mechanistische Studien zur Regulation der Ferroptose und zur Redoxadaptation darstellt.
AMID/AIFM2/FSP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AIFM2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AIFM2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AIFM2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AIFM2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.