Date published: 2026-8-31

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alpha-L-iduronidase CRISPR Activation Plasmid (h): sc-403722-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • alpha-L-iduronidase CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • alpha-L-iduronidase CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom alpha-L-iduronidase CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom alpha-L-iduronidase CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der IDUA-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    alpha-L-iduronidase CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-403722-ACT
    20 µg
    $397.00

    IDUA kodiert die Alpha‑L‑Iduronidase, eine lysosomale Hydrolase, die für den schrittweisen Abbau der Glykosaminoglykane Heparansulfat und Dermatansulfat erforderlich ist. Durch die Unterstützung des lysosomalen Katabolismus und zellulärer Clearance‑Mechanismen trägt IDUA zum Umsatz von Proteoglykanen und zur allgemeinen Homöostase der Lysosomen bei. Eine verminderte IDUA‑Aktivität wird mit der Anreicherung von Glykosaminoglykanen und nachgeschalteten zellulären Stressantworten in Verbindung gebracht, die häufig im Kontext der Biologie lysosomaler Speicherkrankheiten untersucht werden. Entsprechend wird IDUA oft als molekularer Ansatzpunkt genutzt, um lysosomenabhängigen Stoffwechsel, Transportprozesse und das Recycling von Makromolekülen in humanen Zellsystemen zu untersuchen.

    alpha-L-iduronidase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IDUA-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    alpha-L-iduronidase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IDUA-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IDUA-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen alpha-L-iduronidase-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IDUA-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von alpha-L-iduronidase-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des alpha-L-iduronidase-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IDUA-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.