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alpha 1 Sodium Potassium ATPase/ATP1A1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419236-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
alpha 1 Sodium Potassium ATPase/ATP1A1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419236-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Atp1a1 kodiert die katalytische Alpha‑1‑Untereinheit der Na⁺/K⁺‑ATPase, einer P‑Typ‑ATPase der Plasmamembran, die Natrium‑ und Kaliumgradienten aufrechterhält, welche für Membranpotenzial, osmotische Homöostase und sekundär aktiven Transport essenziell sind. Durch die Regulation des Ionengleichgewichts beeinflusst ATP1A1 Prozesse wie neuronale Erregbarkeit, epithelialen Transport, Kontrolle des Zellvolumens und die metabolische Kopplung an den ATP‑Verbrauch. Die Na⁺/K⁺‑ATPase‑Aktivität ist zudem an der Signaltransduktion beteiligt, indem sie Membran‑Mikrodomänen organisiert und Signalwege moduliert, die mit der Calcium‑Regulation und Stressantworten verknüpft sind. Eine fehlregulierte ATP1A1‑Funktion wurde mit veränderter Erregbarkeit sowie Transport‑Phänotypen in Verbindung gebracht und ist daher relevant für Studien zur neurologischen Funktion, zu Nieren‑ und Atemwegsepithelien sowie zu zellulären Antworten auf Ionenstress in Mausmodellen.
alpha 1 Sodium Potassium ATPase/ATP1A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Atp1a1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
alpha 1 Sodium Potassium ATPase/ATP1A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Atp1a1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Atp1a1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen alpha 1 Sodium Potassium ATPase/ATP1A1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Atp1a1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von alpha 1 Sodium Potassium ATPase/ATP1A1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des alpha 1 Sodium Potassium ATPase/ATP1A1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Atp1a1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.