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ALKBH5 Double Nickase Plasmid (m) | sc-435243-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ALKBH5 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-435243-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Alkbh5* kodiert ALKBH5, eine Fe(II)/2-Oxoglutarat-abhängige Dioxygenase, die als RNA-N6-Methyladenosin-(m6A)-Demethylase fungiert und dadurch das Spleißen, den Export, die Stabilität und die Translation von mRNA moduliert. Durch die dynamische Gestaltung der epitranskriptomischen Landschaft beeinflusst ALKBH5 Genexpressionsprogramme, die mit Zellschicksalsentscheidungen, Stressantworten und Entwicklungsprozessen verknüpft sind. Die ALKBH5-Aktivität greift in die m6A-Writer- und -Reader-Signalwege ein, um transkriptspezifische Effekte und nachgeschaltete Signalnetzwerke zu regulieren. Eine fehlregulierte, ALKBH5-vermittelte RNA-Methylierung wurde in krankheitsrelevanten zellulären Kontexten mit veränderten Proliferations- und Differenzierungsphänotypen in Verbindung gebracht, was ALKBH5 als Ansatzpunkt für mechanistische Studien zur Biologie von RNA-Modifikationen unterstützt.
ALKBH5 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Alkbh5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Alkbh5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Alkbh5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Alkbh5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.