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ALK-1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-418978-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ALK-1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-418978-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Acvrl1 kodiert die activinrezeptorähnliche Kinase 1 (ALK-1), einen Serin/Threonin-Kinaserezeptor vom Typ I aus der TGF-β/BMP-Superfamilie, der in Endothelzellen stark angereichert ist und für die vaskuläre Morphogenese und Homöostase essenziell ist. Nach Bindung von BMP9 oder BMP10 im Komplex mit Typ-II-Rezeptoren phosphoryliert ALK-1 SMAD1/5/9 und steuert dadurch Transkriptionsprogramme, die angiogenes Aussprossen, endotheliale Proliferation und Gefäßreifung kontrollieren. Diese Signalachse ist mit VEGF- und Notch-Signalwegen vernetzt, um die arterio-venöse Spezifikation und die Barrierefunktion fein abzustimmen. Eine fehlregulierte ACVRL1/ALK-1-Aktivität ist mit erblichen vaskulären Fehlbildungen und hämorrhagischen Phänotypen assoziiert und macht ACVRL1 zu einem zentralen Knotenpunkt für mechanistische Studien der Angiogenese und der Endothelsignalgebung.
ALK-1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Acvrl1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Acvrl1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Acvrl1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Acvrl1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.