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Alix CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400350-ACT | 20 µg | $397.00 |
PDCD6IP kodiert Alix, einen ESCRT-assoziierten Adapter, der über Interaktionen mit ESCRT-III-Komponenten und Syntenin die endosomale Sortierung, die Biogenese multivesikulärer Körper, die Abszission während der Zytokinese und die Reparatur der Plasmamembran koordiniert. Alix ist außerdem an der Exosomenbildung und der Herunterregulation von Rezeptoren beteiligt und beeinflusst dadurch Signalwege, die von Membrantransport und ubiquitinabhängiger Auswahl von Frachtproteinen abhängen. Über seine Funktionen bei Membranumbau und der Koordination des Zytoskeletts wirkt Alix auf autophagiebezogene Prozesse sowie auf das Knospen umhüllter Viren ein, die die ESCRT-Maschinerie kapern. Eine Fehlregulation des mit PDCD6IP/Alix verknüpften Traffickings und der Dynamik extrazellulärer Vesikel wurde mit Phänotypen in Verbindung gebracht, die für Krebszellinvasion, Neurodegeneration und veränderte Immun-Signalgebung relevant sind, was PDCD6IP/Alix zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Signalwegstudien macht.
Alix Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PDCD6IP-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Alix Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PDCD6IP-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PDCD6IP-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Alix-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PDCD6IP-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Alix-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Alix-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PDCD6IP-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.