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AKAP 9 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405430-ACT | 20 µg | $397.00 |
AKAP9 kodiert das A‑Kinase‑Ankerprotein 9 (AKAP9), ein großes Gerüstprotein, das PKA und weitere Signalproteine räumlich in bestimmten subzellulären Kompartimenten organisiert. Es lokalisiert an Zentrosomen und am Golgi-Apparat, wo es die Mikrotubuli-Nukleation, die Spindelassemblierung und die Aufrechterhaltung der Zellpolarität unterstützt und damit den Zellzyklusfortschritt sowie den intrazellulären Transport beeinflusst. Durch die Verankerung der cAMP/PKA-Signalgebung und die Koordination von Proteinkomplexen, die an der Zytoskelettdynamik beteiligt sind, trägt AKAP9 zu regulierten Phosphorylierungsereignissen während Mitose und Migration bei. Eine veränderte AKAP9-Expression oder strukturelle Variation wurde in der Krebsbiologie mit dysregulierter proliferativer Signalgebung und chromosomaler Instabilität in Verbindung gebracht und zudem im Kontext neuroentwicklungsbezogener und kardialer Phänotypen untersucht.
AKAP 9 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen AKAP9-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
AKAP 9 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des AKAP9-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der AKAP9-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen AKAP 9-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native AKAP9-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von AKAP 9-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des AKAP 9-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem AKAP9-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.