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ADH7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405066-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ADH7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405066-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ADH7 kodiert die Alkoholdehydrogenase 7 (Klasse IV), eine zytosolische, NAD(P)+-abhängige Oxidoreduktase, die die Oxidation von Ethanol sowie verschiedener aus Retinoiden und Lipiden stammender Alkohole katalysiert und damit zur Bildung von Aldehyden und deren nachgeschaltetem Stoffwechsel beiträgt. ADH7 wird besonders stark in Epithelien des oberen Gastrointestinaltrakts exprimiert, wo es mit der Retinoid-Homöostase, dem Redox-Gleichgewicht und der Entgiftung reaktiver Carbonylspezies verknüpft ist. Über seine Funktion im Ethanol-/Retinolstoffwechsel und im Umgang mit Aldehyden ist ADH7 für Signalwege relevant, die die epitheliale Differenzierung, Reaktionen auf oxidativen Stress und die Barrierebiologie beeinflussen. Veränderungen der ADH7-Aktivität oder -Expression wurden im Zusammenhang mit interindividuellen Unterschieden in der alkoholbedingten Aldehydbelastung sowie der Anfälligkeit für Epithelverletzungen und Karzinogenese untersucht.
ADH7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADH7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADH7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADH7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADH7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.