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ADHγ Double Nickase Plasmid (h) | sc-402261-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ADHγ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402261-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ADH1C kodiert die humane Alkoholdehydrogenase Gamma (ADHγ), eine zytosolische, zinkabhängige Oxidoreduktase, die die NAD⁺-abhängige Oxidation von Ethanol und anderen aliphatischen Alkoholen zu den entsprechenden Aldehyden katalysiert. Als Teil des ADH-Genclusters trägt ADHγ zum hepatischen und gastrointestinalen Xenobiotika-Stoffwechsel bei und beeinflusst über die Bildung von NADH das zelluläre Redoxgleichgewicht. Variationen oder eine veränderte Regulation von ADH1C können die Acetaldehyd-Exposition sowie nachgeschalteten oxidativen Stress und Aldehyd-Entgiftungswege modulieren und verknüpfen dieses Enzym damit mit Anfälligkeitsphänotypen bei alkoholbedingten Gewebeschäden und einer weiter gefassten metabolischen Dysregulation. ADH1C wird außerdem als funktioneller Marker in Studien zur Hepatozytendifferenzierung, zum Leberstoffwechsel und zur Enzymkinetik verschiedener ADH-Isoformen verwendet.
ADHγ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADH1C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADH1C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADH1C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADH1C-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.