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Adenosine A2A-R Double Nickase Plasmid (h) | sc-400807-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Adenosine A2A-R Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400807-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ADORA2A kodiert den humanen Adenosin-A2A-Rezeptor (Adenosine A2A-R), einen Gs-gekoppelten GPCR, der als Antwort auf extrazelluläres Adenosin den intrazellulären cAMP-Spiegel erhöht und eine PKA/CREB-abhängige Transkription aktiviert. Diese Signalachse moduliert Neurotransmission, Vasodilatation und die Funktion von Immunzellen und übersetzt Signale metabolischen Stresses in zelluläre Antworten. Der A2A-R steht in Wechselwirkung mit dopaminergen und glutamatergen Signalwegen und prägt inflammatorische Signale durch eine cAMP-vermittelte Regulation der Zytokinproduktion und der T‑Zell-Aktivität. Eine Fehlregulation der ADORA2A-Signalübertragung wurde mit neurodegenerativen und neuropsychiatrischen Erkrankungen, immunsuppressiven Mechanismen im Tumormikromilieu sowie kardiopulmonalen Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz als mechanistisches Target in krankheitsrelevanten Modellen unterstützt.
Adenosine A2A-R Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADORA2A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADORA2A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADORA2A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADORA2A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.