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ACTA1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400005-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ACTA1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400005-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ACTA1 kodiert das Alpha-Aktin der Skelettmuskulatur, einen Hauptbestandteil des sarcomerischen Dünnfilaments, das zu F‑Aktin polymerisiert und so die Myofibrillenassemblierung, die Krafterzeugung und die Mechanotransduktion unterstützt. Die durch ACTA1 gesteuerte Aktindynamik steht in Wechselwirkung mit dem Aktin‑Myosin‑Querbrückenzyklus, der Organisation der Z‑Scheibe und Signalwegen des zytoskelettalen Remodelings, die die Muskelfaserstruktur und die kontraktile Leistungsfähigkeit bestimmen. Pathogene Varianten oder eine dysregulierte Expression von ACTA1 sind mit erblichen Erkrankungen der Skelettmuskulatur verbunden, darunter kongenitale Myopathien, bei denen eine veränderte Filamentstabilität und Kontraktionsmechanik zur zellulären Dysfunktion beitragen. Als Marker und funktioneller Knotenpunkt der Muskelbiologie wird ACTA1 häufig in Modellen der Myogenese, der Sarcomerbiogenese und zytoskelettaler Stressantworten untersucht.
ACTA1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ACTA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ACTA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ACTA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ACTA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.