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Acrosin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402292-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Acrosin CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402292-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane **ACR**-Gen kodiert **Acrosin**, eine trypsinähnliche Serinprotease, die in reifen Spermatozoen als **Proacrosin** im **Akrosom** gespeichert ist. Bei der **Akrosomenreaktion** ist Acrosin an der Bindung an die **Zona pellucida** und an einer lokal begrenzten Proteolyse beteiligt, die das Eindringen des Spermiums durch die Eihüllen unterstützt. Dabei ist es in fertilisationsassoziierte Prozesse wie **akrosomale Exozytose**, **Protease-Aktivierungskaskaden** und **Remodellierung der extrazellulären Matrix** eingebunden. Eine dysregulierte Acrosin-Aktivität oder eine beeinträchtigte Akrosomenfunktion wurde mit Formen männlich bedingter Infertilität in Verbindung gebracht, darunter eine verminderte Befruchtungsfähigkeit und abnorme Spermium–Zona-Interaktionen. Als in Keimzellen angereicherte Protease dient **ACR** zudem als Marker zur Untersuchung der **Spermatogenese**, der **Akrosomenbiogenese** und der funktionellen Reifung von Spermien.
Acrosin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ACR-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Acrosin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ACR-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ACR-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Acrosin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ACR-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Acrosin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Acrosin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ACR-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.