Date published: 2026-10-20

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Acrosin CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402292-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Acrosin CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Acrosin CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Acrosin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Acrosin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ACR-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    Acrosin CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402292-ACT
    20 µg
    $397.00

    Acrosin CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-402292-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane **ACR**-Gen kodiert **Acrosin**, eine trypsinähnliche Serinprotease, die in reifen Spermatozoen als **Proacrosin** im **Akrosom** gespeichert ist. Bei der **Akrosomenreaktion** ist Acrosin an der Bindung an die **Zona pellucida** und an einer lokal begrenzten Proteolyse beteiligt, die das Eindringen des Spermiums durch die Eihüllen unterstützt. Dabei ist es in fertilisationsassoziierte Prozesse wie **akrosomale Exozytose**, **Protease-Aktivierungskaskaden** und **Remodellierung der extrazellulären Matrix** eingebunden. Eine dysregulierte Acrosin-Aktivität oder eine beeinträchtigte Akrosomenfunktion wurde mit Formen männlich bedingter Infertilität in Verbindung gebracht, darunter eine verminderte Befruchtungsfähigkeit und abnorme Spermium–Zona-Interaktionen. Als in Keimzellen angereicherte Protease dient **ACR** zudem als Marker zur Untersuchung der **Spermatogenese**, der **Akrosomenbiogenese** und der funktionellen Reifung von Spermien.

    Acrosin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ACR-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Acrosin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ACR-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ACR-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Acrosin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ACR-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Acrosin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Acrosin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ACR-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.