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ABCA3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402388-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ABCA3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402388-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ABCA3 kodiert einen ATP-bindenden Cassette-Transporter, der in Lamellarkörperchen alveolärer Typ-II-Epithelzellen lokalisiert ist und durch ATP-Hydrolyse die für Reifung und Speicherung des pulmonalen Surfactants erforderliche Translokation von Phospholipiden antreibt. Durch die Regulation der Biogenese von Lamellarkörperchen, des vesikulären Transports und der Lipidhomöostase unterstützt ABCA3 die alveoläre Stabilität und einen effizienten Gasaustausch. Eine Störung der ABCA3-Funktion wird mit einem beeinträchtigten Surfactant-Stoffwechsel in Verbindung gebracht und wird im Kontext erblicher und erworbener Phänotypen interstitieller Lungenerkrankungen umfassend untersucht. Als Membrantransporter mit zelltypspezifisch eingeschränkter Expression dient ABCA3 zudem als Modell zur Untersuchung von Proteostase, ER-Qualitätskontrolle und Lipidtransportwegen in der Epithelbiologie.
ABCA3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ABCA3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ABCA3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ABCA3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ABCA3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.