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A1BG Double Nickase Plasmid (h) | sc-403087-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
A1BG Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403087-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Alpha-1B-Glykoprotein (A1BG) kodiert ein sezerniertes Plasma-Glykoprotein aus der Immunglobulin-Superfamilie, das hauptsächlich in der Leber produziert wird und im Blutkreislauf sowie in extrazellulären Flüssigkeiten nachweisbar ist. Obwohl seine genaue molekulare Funktion bislang nicht vollständig geklärt ist, wird A1BG häufig im Kontext extrazellulärer Protein-Interaktionsnetzwerke, des Glykoprotein-Umsatzes sowie systemischer entzündlicher und metabolischer Zustände untersucht, die das Plasma-Proteom beeinflussen. Unterschiede in der A1BG-Menge wurden in zahlreichen krankheitsassoziierten Proteom-Profilen beschrieben, was seinen Einsatz als biomarker-assoziiertes Ziel in translationalen Entdeckungs-Workflows unterstützt. In Zell- und Gewebemodellen kann die Untersuchung von A1BG dabei helfen, die Dynamik sezernierter Proteine mit Signalwegen zu verknüpfen, die Wirtsantwort, Gewebeumbau und Signalgebung im Mikromilieu steuern.
A1BG Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des A1BG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von A1BG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die A1BG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit A1BG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.