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γ-catenin Double Nickase Plasmid (m) | sc-421210-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
γ-catenin Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421210-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Jup kodiert γ-Catenin (Plakoglobin), ein Armadillo-Repeat-Protein, das cadherinbasierte Adhärenskontakte und Desmosomen mit dem Zytoskelett verbindet und so die Integrität von Epithel- und Herzgewebe in der Maus unterstützt. Es ist an der Assemblierung von Zellkontakten, der Mechanotransduktion und am Crosstalk mit der Wnt/β-Catenin-Signalgebung beteiligt, unter anderem durch Konkurrenz um Bindungspartner wie TCF/LEF und Cadherin-Komplexe. Eine veränderte γ-Catenin-Funktion oder -Lokalisation ist mit beeinträchtigter Zell-Zell-Adhäsion, aberranter Differenzierung und Signalwegänderungen verbunden, die den Gewebeumbau beeinflussen. In-vivo- und zellbasierte Studien bringen Jup mit kardiomyopathieähnlichen Phänotypen und Defekten der epithelialen Barriere in Zusammenhang, was es zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von Kontaktbiologie und Signalintegration macht.
γ-catenin Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Jup-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Jup abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Jup-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Jup-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.