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β-glucuronidase Double Nickase Plasmid (h) | sc-404187-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
β-glucuronidase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404187-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GUSB kodiert die menschliche β-Glucuronidase, eine lysosomale Hydrolase, die beim Umsatz von Makromolekülen β-D-Glucuronsäurereste aus Glykosaminoglykanen und anderen Glucuroniden abspaltet. Dieses Enzym ist ein zentraler Bestandteil lysosomenabhängiger kataboler Signal- und Abbauwege und trägt durch koordinierten Transport, Ansäuerung und Substratabbau zur zellulären Homöostase bei. Eine Beeinträchtigung der GUSB-Aktivität stört die Verarbeitung von Glykosaminoglykanen und die lysosomale Funktion und macht GUSB zu einem wichtigen Gen für die Untersuchung der Biologie lysosomaler Speicherkrankheiten und damit verbundener metabolischer Fehlregulation. Als häufig verwendetes lysosomales Markerenzym liefert β-Glucuronidase zudem einen funktionellen Readout für die lysosomale Biogenese und die Substrat-Clearance in zellbasierten Modellen.
β-glucuronidase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GUSB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GUSB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GUSB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GUSB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.