Date published: 2026-7-12

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α2B-AR Double Nickase Plasmid (h): sc-403430-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das α2B-AR Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • α2B-AR Double-Nickase-Plasmid (h) und α2B-AR Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf ADRA2B abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: α2B-AR: sc-390430
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    α2B-AR Double Nickase Plasmid (h)

    sc-403430-NIC
    20 µg
    $410.00

    α2B-AR Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-403430-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    ADRA2B kodiert den menschlichen alpha2B-adrenergen Rezeptor (α2B-AR), einen Gi/o-gekoppelten GPCR, der auf Katecholamine reagiert und dadurch die Adenylylcyclase-Aktivität, das intrazelluläre cAMP sowie nachgeschaltete, PKA-abhängige Signalwege moduliert. Die Rezeptoraktivierung kann über G‑Protein- und β‑Arrestin-Mechanismen außerdem MAPK/ERK- und PI3K-assoziierte Signalwege anstoßen und so zelluläre Antworten wie die Freisetzung von Neurotransmittern, die Kontraktilität glatter Muskulatur und den Gefäßtonus beeinflussen. In immunologischen und metabolischen Kontexten wirkt die α2B‑AR-Signalgebung auf stressresponsive Transkriptionsprogramme ein und steht in Wechselwirkung mit anderen neuromodulatorischen Rezeptoren. Genetische und expressionsbezogene Variationen in ADRA2B wurden im Zusammenhang mit neuroverhaltensbezogenen Phänotypen und der kardiovaskulären Regulation untersucht, was seine Relevanz für mechanistische Studien adrenerger Signalnetzwerke unterstreicht.

    α2B-AR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADRA2B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADRA2B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADRA2B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADRA2B-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.