Date published: 2026-7-12

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α2B-AR CRISPR Activation Plasmid (h): sc-403430-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • α2B-AR CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • α2B-AR CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom α2B-AR CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom α2B-AR CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ADRA2B-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: α2B-AR: sc-390430
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    α2B-AR CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-403430-ACT
    20 µg
    $397.00

    ADRA2B kodiert den menschlichen α2B-AR, einen alpha-2-adrenergen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der bevorzugt an Gi/o koppelt, um die Adenylylcyclase zu hemmen, intrazelluläres cAMP zu senken und nachgeschaltete PKA‑abhängige Signalwege zu modulieren. Die Rezeptoraktivierung stößt zudem β‑Arrestin‑vermittelte Prozesse an, einschließlich Rezeptorinternalisierung und Desensibilisierung, und kann kontextabhängig die Aktivität des MAPK/ERK‑Signalwegs beeinflussen. Der α2B‑AR trägt über die Wahrnehmung von Katecholaminen zur Regulation der Neurotransmitterfreisetzung, des Tonus der vaskulären glatten Muskulatur und der Reaktionen des sympathischen Nervensystems bei. Eine fehlregulierte adrenerge Signalübertragung unter Beteiligung von ADRA2B wurde mit Phänotypen in Verbindung gebracht, die für die kardiovaskuläre und neuroverhaltensbezogene Forschung relevant sind, was seine Untersuchung in Modellen der Stressreaktivität, der autonomen Regulation und des Rezeptor‑Signaling‑Bias unterstützt.

    α2B-AR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ADRA2B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    α2B-AR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ADRA2B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ADRA2B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen α2B-AR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ADRA2B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von α2B-AR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des α2B-AR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ADRA2B-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.