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α-parvin Double Nickase Plasmid (h) | sc-405769-NIC | 20 µg | $410.00 |
PARVA kodiert α‑Parvin, ein aktinbindendes Fokaladhäsionsprotein, das mit der Integrin‑linked kinase (ILK) und PINCH assoziiert und zusammen den IPP‑Komplex bildet, der Integrin‑Signalgebung mit dem Umbau des Zytoskeletts koppelt. Über Interaktionen mit Paxillin, Aktin und Komponenten der Fokaladhäsion reguliert α‑Parvin Zelladhäsion, Ausbreitung, Migration und Mechanotransduktion und beeinflusst damit Signalwege, die Zellform und Gewebeorganisation steuern. PARVA‑abhängige Adhäsionsdynamiken sind für Prozesse wie Angiogenese und die Wahrnehmung der extrazellulären Matrix relevant; eine veränderte Expression oder Regulation wurde in der Literatur mit Krebszellinvasion und metastaseassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht. Als zytoskelettaler Adapter an Adhäsionsstellen bietet α‑Parvin einen nützlichen Ansatzpunkt, um integrinvermittelte Signalwege und die Aktinarchitektur in menschlichen Zellen zu untersuchen.
α-parvin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PARVA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PARVA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PARVA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PARVA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.