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α/β-dystroglycan Double Nickase Plasmid (h) | sc-417547-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
α/β-dystroglycan Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417547-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DAG1 kodiert Dystroglykan, einen lamininbindenden Zelloberflächenrezeptor, der posttranslational zu α‑Dystroglykan und β‑Dystroglykan prozessiert und in den Dystrophin‑Glykoprotein‑Komplex eingebaut wird. Dieser Komplex koppelt die extrazelluläre Matrix an das Aktinzytoskelett und unterstützt so die Organisation der Basalmembran, die Membranstabilität und die Mechanotransduktion in der Skelettmuskulatur und anderen Geweben. Die Funktion von Dystroglykan ist eng mit der glykosylierungsabhängigen Ligandenbindung und der Signalübertragung an Adhäsionsstellen verknüpft und integriert Signale aus der extrazellulären Matrix mit dem Umbau des Zytoskeletts. Störungen der DAG1-Expression oder der Prozessierung/Glykosylierung von Dystroglykan sind mit Dystroglykanopathien und verwandten neuromuskulären Phänotypen assoziiert und machen DAG1 zu einem zentralen Ansatzpunkt für die Untersuchung von Zell‑Matrix‑Interaktionen und Gewebeintegrität.
α/β-dystroglycan Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DAG1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DAG1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DAG1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DAG1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.