Date published: 2026-1-12

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Olfr48 Inhibitoren

Gängige Olfr48 Inhibitors sind unter underem Rolipram CAS 61413-54-5, Trichostatin A CAS 58880-19-6, U-0126 CAS 109511-58-2, Verapamil CAS 52-53-9 und LY 294002 CAS 154447-36-6.

Olfr48, ein wichtiger Geruchsrezeptor, steuert den komplizierten Prozess der Geruchserkennung in den sensorischen Neuronen des Geruchsinns und trägt damit wesentlich zum nuancierten Geruchssinn bei. Als G-Protein-gekoppelter Rezeptor (GPCR) wird Olfr48 in diesen Neuronen exprimiert, wo er als molekularer Sensor für spezifische Geruchsmoleküle dient. Bei Aktivierung durch Geruchsstoffe setzt Olfr48 eine Reihe von Signalereignissen in Gang, die zur Weiterleitung von Geruchssignalen und schließlich zur Wahrnehmung verschiedener Gerüche im Gehirn führen. Dieser Rezeptor spielt eine zentrale Rolle bei der Unterscheidung einer Vielzahl von Geruchsstoffen und ermöglicht es Organismen, sich auf der Grundlage von Geruchssignalen in ihrer Umgebung zurechtzufinden und mit ihr zu interagieren. Die Hemmung von Olfr48 beinhaltet ein vielschichtiges Zusammenspiel mit komplizierten zellulären Abläufen, was die dynamische Natur seiner Regulierung unterstreicht. Direkte Inhibitoren, wie Phosphodiesterase-Inhibitoren, unterbrechen die zyklische AMP (cAMP)-Signalkaskade und modulieren so indirekt die Olfr48-Expression, indem sie nachgeschaltete Signalwege beeinflussen. Die epigenetische Modulation durch Histon-Deacetylase (HDAC)-Inhibitoren verändert die Chromatinlandschaft und wirkt sich auf die Zugänglichkeit der Olfr48-Promotorregion und folglich auf die Expression aus. Darüber hinaus beeinflusst die Modulation wichtiger Signalwege, beispielsweise durch MEK-Inhibitoren, die sich auf den MAPK-Signalweg auswirken, indirekt die Olfr48-Expression, indem sie den Phosphorylierungszustand von Proteinen innerhalb der Signalkaskade verändert und dadurch die Genexpression beeinflusst.

Kalziumkanalblocker und PI3K-Inhibitoren tragen ebenfalls zur indirekten Olfr48-Hemmung bei, indem sie den intrazellulären Kalziumspiegel stören bzw. den Akt/mTOR-Signalweg beeinflussen. GPCR-Antagonisten greifen in die Rezeptoren ein, die Olfr48 vorgeschaltet sind, modulieren die Signaltransduktion und hemmen indirekt die Olfr48-Expression. Darüber hinaus zeigen Inhibitoren, die auf den Nuklearfaktor Kappa B (NF-κB), den Janus-Kinase/Signalgeber und Aktivator der Transkription (JAK/STAT)-Stoffwechselweg, den Wnt-Stoffwechselweg, die AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK), die Toll-like-Rezeptoren (TLRs) und den Notch-Stoffwechselweg abzielen, verschiedene Mechanismen der Olfr48-Modulation auf, die jeweils die Genexpression durch unterschiedliche zelluläre Prozesse beeinflussen. Dieses komplizierte Zusammenspiel chemischer Modulatoren verdeutlicht die regulatorische Komplexität, die an der Kontrolle der Olfr48-Funktion beteiligt ist, und bietet wertvolle Einblicke in die molekularen Mechanismen, die die Geruchswahrnehmung steuern.

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