Date published: 2026-1-12

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MRP-L4 Inhibitoren

Gängige MRP-L4 Inhibitors sind unter underem Cyclosporin A CAS 59865-13-3, Rapamycin CAS 53123-88-9, Oligomycin A CAS 579-13-5, Antimycin A CAS 1397-94-0 und Chloramphenicol CAS 56-75-7.

MRP-L4-Inhibitoren umfassen eine Reihe von Verbindungen, die verschiedene zelluläre und molekulare Wege beeinflussen und so indirekt die funktionelle Aktivität des mitochondrialen ribosomalen Proteins L4 (MRP-L4) verringern. Diese Verbindungen hemmen MRP-L4 nicht direkt, sondern beeinflussen die Funktion des Proteins, indem sie die mitochondriale Dynamik, die Energetik und die Proteinsynthesewege verändern, an denen MRP-L4 beteiligt ist. Beispielsweise erreichen Wirkstoffe wie Cyclosporin A und Rapamycin dies, indem sie intrazelluläre Signalwege modulieren, wie die von Calcineurin bzw. mTOR regulierten. Die Hemmung dieser Signalwege kann zu einer verminderten Expression von Genen führen, die für die mitochondriale Biogenese und Proteinsynthese benötigt werden, was wiederum die Aktivität von MRP-L4 verringern kann, einer Komponente des mitochondrialen Ribosoms, die für die Proteinsynthese innerhalb der Organelle verantwortlich ist.

Andere Verbindungen, wie Oligomycin und Antimycin A, greifen direkt in die mitochondriale Elektronentransportkette ein, was zu einer Verringerung der ATP-Produktion führt. Da die Funktion von MRP-L4 energieabhängig ist, kann eine Verringerung des ATP-Spiegels zu einer weniger effizienten mitochondrialen Proteinsynthese führen und damit indirekt die Aktivität von MRP-L4 hemmen.

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