IER3IP1-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf das Protein IER3IP1 (Immediate Early Response 3 Interacting Protein 1) abzielen. IER3IP1 ist ein kleines, integrales Membranprotein, das sich hauptsächlich im endoplasmatischen Retikulum (ER) befindet und bekanntermaßen an verschiedenen zellulären Prozessen beteiligt ist, darunter die Regulierung von ER-Stress, Proteintransport und zelluläre Homöostase. Die Inhibitoren von IER3IP1 sind so konzipiert, dass sie die Aktivität oder Expression dieses Proteins modulieren und dadurch die von ihm beeinflussten Signalwege beeinflussen. Diese Inhibitoren sind strukturell unterschiedlich und werden oft auf der Grundlage von Hochdurchsatz-Screening und molekularer Modellierung entwickelt, um spezifisch mit den funktionellen Domänen von IER3IP1 zu interagieren. Sie entfalten ihre hemmende Wirkung in der Regel, indem sie direkt an das Protein binden, seine Konformation verändern und seine Rolle in zellulären Signalwegen stören, die die Proteinfaltung, den Proteintransport und die Stressreaktionsregulation betreffen. Chemisch gesehen können IER3IP1-Inhibitoren in ihrer Struktur stark variieren, von kleinen organischen Molekülen bis hin zu größeren Verbindungen mit komplexeren molekularen Gerüsten. Sie können funktionelle Gruppen enthalten, die eine Modulation der Interaktionen innerhalb des ER oder der zytoplasmatischen Umgebung ermöglichen und die Stabilität, Lokalisierung oder Bindungsinteraktionen von IER3IP1 beeinflussen. Die Mechanismen, durch die diese Inhibitoren wirken, sind in der Regel darauf ausgelegt, die Funktion des Proteins auf selektive und kontrollierte Weise zu verändern, und sie weisen oft eine Spezifität für IER3IP1 gegenüber anderen ähnlichen Proteinen auf. Diese Spezifität wird durch gezielte Studien zur Struktur-Aktivitäts-Beziehung (SAR) erreicht, die bei der Optimierung der Bindungsaffinität und Selektivität der Verbindungen helfen. Durch die Hemmung von IER3IP1 können diese Verbindungen ein wertvolles Mittel zur Untersuchung der Rolle des Proteins in zellulären Prozessen darstellen und Einblicke in die molekularen Signalwege im Zusammenhang mit der ER-Funktion, der Stressreaktion und dem Proteintransport innerhalb der Zelle bieten.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Ursolic Acid | 77-52-1 | sc-200383 sc-200383A | 50 mg 250 mg | $56.00 $180.00 | 8 | |
Ursolsäure kann Transkriptionsfaktoren und Signalwege modulieren, die die Expression von Stressreaktionsproteinen wie IER3IP1 beeinflussen. | ||||||
Withaferin A | 5119-48-2 | sc-200381 sc-200381A sc-200381B sc-200381C | 1 mg 10 mg 100 mg 1 g | $130.00 $583.00 $4172.00 $20506.00 | 20 | |
Withaferin A ist dafür bekannt, dass es stressinduzierte Signalwege unterbricht, was zu einem Rückgang der IER3IP1-Expression führen könnte. | ||||||