HELB-Inhibitoren als chemische Klasse beziehen sich auf eine Gruppe von Verbindungen, die indirekt die Funktion oder Aktivität des HELB-Proteins durch Modulation verschiedener zellulärer Signalwege beeinflussen. Diese Chemikalien hemmen HELB nicht durch direkte Bindung an das Protein oder seine aktiven Stellen. Stattdessen üben sie ihre Wirkung auf zelluläre Prozesse und Signalwege aus, die für das ordnungsgemäße Funktionieren von HELB oder auf die biologischen Ergebnisse, die HELB beeinflusst, entscheidend sind.
Die aufgelisteten chemischen Inhibitoren zielen auf Schlüsselproteine ab, die an der DNA-Schadensreaktion und -reparatur beteiligt sind, wie z. B. ATR, ATM, DNA-PK und Chk1. Indem sie diese Kinasen hemmen, unterbrechen die Chemikalien die Signalwege, die die zelluläre Reaktion auf DNA-Schäden und Replikationsstress orchestrieren, wobei HELB eine entscheidende Rolle spielt. So hemmen die ATR-Inhibitoren VE-821 und ETP-46464 spezifisch die ATR-Kinase, wodurch die zelluläre Reaktion auf Replikationsstress abgeschwächt wird, eine Bedingung, die HELB-Aktivität voraussetzt. In ähnlicher Weise ist die ATM-Kinase, auf die KU-55933 und CGK733 abzielen, entscheidend für die Reaktion auf DNA-Doppelstrangbrüche, ein Prozess, an dem die Helikase-Aktivität von HELB beteiligt ist. DNA-PK-Inhibitoren wie NU7441 und NU7026 sind dafür bekannt, dass sie die DNA-Reparaturwege beeinflussen, insbesondere die nicht-homologe Endverbindung, die mit der Funktion von HELB in Verbindung gebracht werden kann. Die Hemmung von Chk1 durch Wirkstoffe wie PF-477736 und AZD7762 unterbricht die Kontrollpunkte des Zellzyklus, was möglicherweise die Rolle von HELB bei der DNA-Replikation und -Reparatur beeinflusst.
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