Date published: 2026-1-12

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claudin-15 Inhibitoren

Gängige claudin-15 Inhibitors sind unter underem Genistein CAS 446-72-0, Fumonisin B1 CAS 116355-83-0, D-erythro-Sphingosine-1-phosphate CAS 26993-30-6, GW4869 CAS 6823-69-4 und Manumycin A CAS 52665-74-4.

Claudin-15 gehört zur Claudin-Familie, bei der es sich um integrale Membranproteine handelt, die entscheidende Komponenten der Tight Junctions in Epithel- und Endothelzellen sind. Tight Junctions sind für den selektiven parazellulären Transport von Ionen und gelösten Stoffen, die Aufrechterhaltung der Zellpolarität und die Bereitstellung einer Barrierefunktion in Epithelgeweben unerlässlich. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Trennung der Komponenten der apikalen und basolateralen Membrandomäne von Epithelzellen. Claudin-15 besitzt wie andere Mitglieder der Claudin-Familie einzigartige Eigenschaften, die seine spezifischen Funktionen in den Tight Junctions bestimmen, wie etwa die Ionenselektivität und die Barrierefunktion.

Inhibitoren, die auf Claudin-15 abzielen, wären spezialisierte Moleküle, die darauf ausgelegt sind, die Funktion, Expression oder Stabilität von Claudin-15 zu modulieren. Da Claudin-15 eine wichtige Rolle bei den Tight Junctions spielt, könnte sich seine Hemmung auf die Integrität und Funktionalität dieser Verbindungen auswirken und so die selektive Durchlässigkeit der epithelialen oder endothelialen Barrieren verändern. Potenzielle Inhibitoren könnten kleine Moleküle sein, die direkt an Claudin-15 binden und dessen Fähigkeit zur Bildung oder Aufrechterhaltung von Tight Junctions stören. Dies könnte dadurch erreicht werden, dass die Bildung von homo- oder heterotypischen Claudin-Claudin-Interaktionen verhindert wird, die für die Bildung von tight junctions von zentraler Bedeutung sind. Ein weiterer Ansatz könnten Moleküle sein, die in posttranslationale Modifikationen von Claudin-15 eingreifen. Solche Modifikationen können seine Aktivität, seine zelluläre Lokalisierung oder seine Interaktionen mit anderen Tight Junction-Proteinen beeinflussen. Darüber hinaus könnten moderne molekulare Strategien wie RNA-Interferenz oder Antisense-Oligonukleotide eingesetzt werden, um die Claudin-15-Expression auf genetischer Ebene zu regulieren. Das Verständnis der Auswirkungen der Claudin-15-Hemmung kann tiefere Einblicke in die Feinheiten der Dynamik der engen Verbindungsstellen und die umfassendere Rolle der Claudin-Familie in der Epithel- und Endothelphysiologie bieten.

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