Date published: 2026-1-14

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β-4-Gal-T1 Inhibitoren

Gängige β-4-Gal-T1 Inhibitors sind unter underem PD 98059 CAS 167869-21-8, SB 203580 CAS 152121-47-6, LY 294002 CAS 154447-36-6, U-0126 CAS 109511-58-2 und Wortmannin CAS 19545-26-7.

Chemische Inhibitoren der β-1,4-Galaktosyltransferase (β-4-Gal-T1) umfassen eine Vielzahl von Verbindungen, die verschiedene zelluläre Signalwege und Prozesse unterbrechen und dadurch die Aktivität des Enzyms beeinträchtigen. PD 98059 und U0126 sind beide Inhibitoren der MEK, die dem MAPK/ERK-Signalweg vorgeschaltet ist. Die Hemmung dieser Kinase durch diese Wirkstoffe führt zu einer Blockierung der Signalübertragung, die für den richtigen intrazellulären Transport und die Lokalisierung von β-4-Gal-T1 erforderlich ist. Da die richtige Positionierung innerhalb der Zelle für die Funktion von β-4-Gal-T1 entscheidend ist, können diese Inhibitoren seine Fehllokalisierung verursachen, was zu einer funktionellen Abnahme seiner Aktivität führt. In ähnlicher Weise greifen Wortmannin und LY294002 in den PI3K/Akt-Signalweg ein. Durch die Behinderung von PI3K können diese Inhibitoren die nachgeschalteten Signalwege verändern, die für die Regulierung von β-4-Gal-T1 wichtig sein können, einschließlich seiner enzymatischen Aktivität und möglicherweise der Regulierung seiner Expressionsmengen.

Andere Inhibitoren wie SB 203580 und SP600125 zielen auf verschiedene Komponenten der zellulären Stressreaktionswege ab. SB 203580 hemmt die p38 MAPK, die den Phosphorylierungszustand von Proteinen verändern kann, einschließlich derjenigen, die an der Regulierung von β-4-Gal-T1 beteiligt sind. Andererseits ist SP600125 ein Inhibitor von JNK, einem Teil der Stress-aktivierten Proteinkinase-Signalwege; seine Hemmung kann Signalwege unterbrechen, die die Aktivität oder Stabilität des Enzyms modulieren. Go6983 und GF 109203X sind Inhibitoren der Proteinkinase C (PKC), und ihre Wirkung kann zu einer verminderten Regulierung von β-4-Gal-T1 durch gestörte Phosphorylierung führen, die für die Funktion des Enzyms entscheidend ist. Genistein als Tyrosinkinase-Inhibitor beeinflusst die Phosphorylierung von Proteinen, die an einer Vielzahl von Signalwegen beteiligt sind, was die funktionelle Dynamik von β-4-Gal-T1 verändern kann. Staurosporin hemmt Proteinkinasen auf breiter Basis und kann daher weitreichende Auswirkungen auf die Regulierung der Enzymaktivität, einschließlich der von β-4-Gal-T1, haben. Schließlich stört Brefeldin A die Struktur und Funktion des Golgi-Apparats, der für den Glykosylierungsprozess, der von Glykosyltransferasen wie β-4-Gal-T1 katalysiert wird, von wesentlicher Bedeutung ist, und hemmt somit dessen Aktivität, indem es die ordnungsgemäße Verarbeitung und Reifung von Glykoproteinen verhindert.

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