Date published: 2026-1-12

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RRP9 Inhibitoren

Gängige RRP9 Inhibitors sind unter underem Cycloheximide CAS 66-81-9, Rapamycin CAS 53123-88-9, Actinomycin D CAS 50-76-0, BMH-21 CAS 896705-16-1 und CX-5461 CAS 1138549-36-6.

RRP9-Inhibitoren umfassen eine Reihe chemischer Verbindungen, die indirekt die funktionelle Aktivität des RRP9-Proteins verringern, indem sie in erster Linie die Ribosomen-Biogenese und die rRNA-Verarbeitung beeinträchtigen. Diese Inhibitoren wirken auf verschiedene Stadien des Ribosomenaufbaus und der allgemeinen Proteinsynthese und verringern so den Bedarf an RRP9s Rolle bei der Reifung der 18S-rRNA-Komponente des Ribosoms. So blockieren Cycloheximid und Homoharringtonin die Translationsdehnung bzw. -initiation und verringern so den zellulären Bedarf an neuen Ribosomen und damit auch die Verarbeitungsaktivität von RRP9. Rapamycin regelt durch seine Hemmung der mTOR-Signalübertragung die ribosomale Proteinsynthese herunter, was wiederum den Bedarf an der Assemblierungsfunktion von RRP9 verringert. Actinomycin D und BMH-21 hemmen direkt die rRNA-Transkription, wodurch die Substratverfügbarkeit für RRP9 sinkt und damit indirekt seine Aktivität bei der rRNA-Reifung verringert wirdRRP9-Inhibitoren bestehen aus einer Auswahl chemischer Verbindungen, die über verschiedene Mechanismen indirekt die Aktivität des RRP9-Proteins verringern, das für die Reifung der 18S-rRNA innerhalb des Prozessoms der kleinen Untereinheiten (SSU) entscheidend ist. Cycloheximid und Homoharringtonin zielen auf die Proteinsynthese ab; durch die Hemmung der Translationsdehnung und -initiierung verringern sie den zellulären Bedarf an Ribosomenproduktion und damit die Notwendigkeit der Rolle von RRP9 bei der 18S-rRNA-Verarbeitung.

Darüber hinaus hemmen Actinomycin D, BMH-21 und CX-5461 direkt die rRNA-Transkription, was aufgrund der geringeren Substratverfügbarkeit zu einer Verringerung der Funktion von RRP9 führt. Mycophenolsäure und Fluorouracil stören die Nukleotidsynthese und den Nukleotidstoffwechsel, was sich auf die Produktion und Verarbeitung von rRNA auswirkt und somit indirekt die biologische Funktion von RRP9 beeinträchtigt. Die kollektive Wirkung dieser Verbindungen führt zu einer umfassenden Herabregulierung der Beteiligung von RRP9 am Ribosomenaufbau, indem sie auf die Wege abzielen, die die Ribosomenproduktion und die Proteinsynthese steuern, was zu einer indirekten Hemmung der RRP9-Aktivität führt.

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