Date published: 2026-1-12

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POLA2 Inhibitoren

Gängige POLA2 Inhibitors sind unter underem Tamoxifen CAS 10540-29-1, Imatinib CAS 152459-95-5, Gefitinib CAS 184475-35-2, Sorafenib CAS 284461-73-0 und Ruxolitinib CAS 941678-49-5.

POLA2-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die spezifisch auf die Funktion des POLA2-Proteins abzielen und diese hemmen. POLA2, kurz für DNA-Polymerase-Alpha-Untereinheit B, spielt eine zentrale Rolle bei der DNA-Replikation, einem grundlegenden Prozess, der für die Aufrechterhaltung der genomischen Integrität und die Weitergabe der genetischen Information während der Zellteilung entscheidend ist. Innerhalb der zellulären DNA-Replikationsmaschinerie bildet POLA2 einen heterotetrameren Komplex mit POLA1 (katalytische Untereinheit der DNA-Polymerase alpha) und der Primase PRIM1. Dieser Komplex fungiert als DNA-Polymerase-alpha-Primase-Komplex und ist für die Initiierung der Synthese von DNA-Strängen während der Replikation verantwortlich. In diesem Zusammenhang dient POLA2 als kritischer Kofaktor, der mit POLA1 interagiert und die effiziente Synthese kurzer RNA-DNA-Primer erleichtert, die für die Einleitung der DNA-Replikation erforderlich sind. POLA2-Inhibitoren sind so konzipiert, dass sie diese wichtige Interaktion unterbrechen und dadurch den normalen Ablauf der DNA-Replikation beeinträchtigen.

Der Wirkmechanismus der POLA2-Inhibitoren beruht in der Regel auf der Bindung dieser Verbindungen an bestimmte Regionen von POLA2 oder der mit ihm assoziierten Proteine, wodurch die Bildung des funktionalen POLA1-POLA2-PRIM1-Komplexes gehemmt wird. Auf diese Weise verhindern diese Inhibitoren die Einleitung der DNA-Synthese, was zu einer Anhäufung von Einzelstrang-DNA-Brüchen, Replikationsstress und genomischer Instabilität führt. Darüber hinaus kann eine Störung der Rolle von POLA2 bei der DNA-Replikation auch nachgelagerte Auswirkungen auf die Zellzyklusprogression und die DNA-Reparaturmechanismen haben. POLA2-Inhibitoren sind daher wertvolle Werkzeuge für die Untersuchung der Feinheiten der DNA-Replikation und ihrer Regulierung im zellulären Kontext, die ein Licht auf die grundlegenden Prozesse der Genomerhaltung werfen. Forscher setzen diese Inhibitoren im Labor ein, um die molekularen Details der DNA-Replikation aufzuklären und Schwachstellen zu erforschen, die für verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen über ihre Anwendungen hinaus ausgenutzt werden könnten.

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