Date published: 2026-1-13

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κB-Ras1 Inhibitoren

Gängige κB-Ras1 Inhibitors sind unter underem BAY 11-7082 CAS 19542-67-7, D,L-Sulforaphane CAS 4478-93-7, Parthenolide CAS 20554-84-1, Withaferin A CAS 5119-48-2 und Curcumin CAS 458-37-7.

Chemische Hemmstoffe von κB-Ras1 wirken über verschiedene Mechanismen, in erster Linie durch Eingriffe in den NF-κB-Signalweg, einen zellulären Weg, auf dem κB-Ras1 regulatorische Funktionen hat. BAY 11-7082, Parthenolid, Withaferin A, PDTC, QNZ und Ro 106-9920 sind Beispiele für solche Inhibitoren. BAY 11-7082 reduziert die Aktivierung der NF-κB-abhängigen Transkription, die ansonsten durch κB-Ras1 beeinflusst würde. Parthenolid unterdrückt die Gesamtaktivierung des NF-κB-Signalwegs und beeinträchtigt damit die Rolle von κB-Ras1 bei der Förderung von NF-κB-regulierten Genen. Withaferin A hemmt den NF-κB-Stoffwechselweg durch Hemmung des IκB-Kinase-Komplexes, was aufgrund seiner vorgelagerten Wirkungen zu einer indirekten Hemmung der κB-Ras1-Funktion führt. PDTC wirkt, indem es NF-κB daran hindert, in den Zellkern zu wandern und an die DNA zu binden, Prozesse, die für den Einfluss von κB-Ras1 auf die Transkriptionsregulation wesentlich sind. QNZ verhindert die Aktivierung des NF-κB-Stoffwechsels insgesamt und vermindert damit die Fähigkeit von κB-Ras1, diesen Stoffwechselweg zu regulieren. Ro 106-9920 zielt auf die Aktivierung von IκBα ab, einem entscheidenden Schritt im NF-κB-Weg, der notwendig ist, damit κB-Ras1 seine regulatorischen Funktionen ausüben kann.

Darüber hinaus hemmen Sulforaphan und Curcumin κB-Ras1 durch die Aktivierung von Nrf2 bzw. die Modulation des NF-κB-Signalwegs, was zu einer Verringerung der NF-κB-Aktivität und damit des regulatorischen Potenzials von κB-Ras1 führt. Capsaicin und Resveratrol greifen beide in den NF-κB-Stoffwechselweg ein, was wiederum die regulatorische Rolle von κB-Ras1 bei der Modulation von Immunreaktionen und der Gentransaktivierung beeinflusst. Epigallocatechingallat (EGCG) unterdrückt die NF-κB-Aktivierung, die ein Schlüsselweg ist, mit dem κB-Ras1 interagiert, und verringert dadurch seinen regulatorischen Einfluss. Anacardinsäure hingegen hemmt κB-Ras1 auf einem anderen Weg, indem sie auf die Aktivität der Histon-Acetyltransferase abzielt und so die Aktivität des NF-κB-Signalwegs beeinträchtigt, der für die Funktion von κB-Ras1 wesentlich ist. Diese verschiedenen chemischen Inhibitoren bewirken durch ihre individuellen Interaktionen mit dem NF-κB-Signalweg eine kollektive Hemmung der regulatorischen Funktionen von κB-Ras1.

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