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TTP Double Nickase Plasmid (h) | sc-400722-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TTP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400722-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen ZFP36 kodiert Tristetraprolin (TTP), ein AU-reiche-Elemente-bindendes RNA-Bindeprotein, das die Deadenylierung und den Abbau kurzlebiger mRNAs fördert und dadurch die Expression von Zytokinen sowie wachstumsassoziierten Transkripten begrenzt. TTP verknüpft posttranskriptionelle Kontrolle mit inflammatorischen Signalwegen, darunter TNF/NF-κB und MAPK-regulierte Phosphorylierungen, die seine RNA-Bindungsaktivität und subzelluläre Lokalisation modulieren. Durch die Prägung von Programmen der Transkriptstabilität beeinflusst TTP die Aktivierung von Makrophagen, Stressantworten und die Zellzyklusprogression. Eine veränderte ZFP36/TTP-Expression oder -Funktion wurde mit fehlregulierter Entzündung und tumorassoziierten Genexpressionssignaturen in Verbindung gebracht, was es zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien von Immun- und onkogenen Netzwerken macht.
TTP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZFP36-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZFP36 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZFP36-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZFP36-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.