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Nectin 2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-422541-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Nectin 2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422541-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Nectin2 (PVRL2/CD112) kodiert Nectin‑2, ein Zelladhäsionsmolekül der Immunglobulin-Superfamilie, das an Adherens Junctions konzentriert ist und dort Ca2+-unabhängige Zell‑Zell‑Kontakte, epitheliale Polarität und die Gewebearchitektur durch Interaktionen mit Afadin und dem Aktin-Zytoskelett unterstützt. Durch die Koordination von Aufbau und Umbau der Zellkontakte beeinflusst Nectin‑2 Prozesse wie Zellmigration, Barrierefunktion und kontaktabhängige Signalübertragung. Im immunologischen Kontext kann Nectin‑2 als Ligand für Rezeptoren wie DNAM‑1 (CD226) und TIGIT dienen, wodurch seine Expression mit der Regulation der Interaktion zytotoxischer Lymphozyten und der Immunüberwachung verknüpft ist. Eine fehlregulierte Expression oder Lokalisation von Nectin‑2 wurde mit veränderten Adhäsionsphänotypen sowie Mechanismen der Immunflucht in Verbindung gebracht, wie sie in der Krebsbiologie und in entzündlichen Kontexten untersucht werden.
Nectin 2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Nectin2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Nectin2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Nectin2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Nectin2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.