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KV1.5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404341-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KV1.5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404341-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KCNA5 kodiert die humane spannungsabhängige Kaliumkanal‑Untereinheit KV1.5, einen verzögert gleichrichtenden Strom, der die Repolarisation der Membran formt und die zelluläre Erregbarkeit steuert. In Herz- und anderen erregbaren Geweben trägt KV1.5 zur Dauer des Aktionspotenzials bei und ist in Netzwerke der Ionenhomöostase eingebunden, die den Calciumhaushalt und die elektrische Signalübertragung regulieren. In nicht erregbaren Zellen beeinflusst der Kanal zudem Programme der Proliferation und Migration, indem er über das Membranpotenzial Signalwege und Kontrollpunkte des Zellzyklus steuert. Eine veränderte KCNA5‑Expression oder Kanalfunktion wurde mit Phänotypen der atrialen Elektrophysiologie und allgemeineren, für Kanalopathien relevanten Mechanismen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in Studien zu elektrischem Remodeling und Signaltransduktion unterstützt.
KV1.5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNA5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNA5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNA5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNA5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.