Date published: 2026-9-6

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IGFBP5 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-400945-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • IGFBP5 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • IGFBP5 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom IGFBP5 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom IGFBP5 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der IGFBP5-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: IGFBP5: sc-515116
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    IGFBP5 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-400945-ACT
    20 µg
    $397.00

    IGFBP5 (insulinähnliches Wachstumsfaktor‑Bindungsprotein 5) ist ein sezerniertes IGF‑Bindungsprotein, das die Bioverfügbarkeit und Signalübertragung von IGF1/IGF2 über die IGF‑Achse moduliert und damit die Aktivität der PI3K‑AKT‑ und MAPK‑Signalwege beeinflusst. Durch die Regulation der Wachstumsfaktor‑Antwort und von Interaktionen mit der extrazellulären Matrix trägt IGFBP5 zur Kontrolle von Zellproliferation, Überleben, Differenzierung, Migration und Gewebeumbau bei. Eine veränderte IGFBP5‑Expression wurde mit Änderungen in fibroseassoziierten Programmen, der Stromabiologie und der Dynamik des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung kontextabhängiger Wachstumsregulation macht. Als humanes Protein mit sowohl IGF‑abhängigen als auch IGF‑unabhängigen Funktionen wird IGFBP5 häufig in Signalwegen untersucht, die zelluläre Seneszenz sowie Entwicklungs‑ oder Verletzungsreaktionen steuern.

    IGFBP5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IGFBP5-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    IGFBP5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IGFBP5-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IGFBP5-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IGFBP5-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IGFBP5-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IGFBP5-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IGFBP5-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IGFBP5-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.