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hnRNP K Double Nickase Plasmid (h) | sc-417266-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
hnRNP K Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417266-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HNRNPK kodiert hnRNP K, ein multifunktionales RNA- und DNA-bindendes Protein, das die transkriptionelle Kontrolle, das pre-mRNA-Spleißen, die mRNA-Stabilität und die Translation mit chromatin- und signalabhängiger Regulation verknüpft. hnRNP K ist an der Assemblierung von Ribonukleoprotein-Komplexen beteiligt und koordiniert stressresponsive Genexpressionsprogramme, indem es Signalwege wie die p53-regulierte Transkription, DNA-Schadensantworten und die Zellzykluskontrolle miteinander verbindet. Durch Interaktionen mit regulatorischen RNAs und Transkriptionsfaktoren beeinflusst es Prozesse wie Apoptose, Differenzierung und die Genauigkeit der RNA-Prozessierung. Eine dysregulierte Aktivität oder Expression von HNRNPK wurde mit veränderten genregulatorischen Netzwerken in mehreren Kontexten von Krebserkrankungen und neuroentwicklungsbedingten Erkrankungen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zur RNA-Biologie und Genomstabilität unterstützt.
hnRNP K Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HNRNPK-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HNRNPK abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HNRNPK-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HNRNPK-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.