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FOXE3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404466-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FOXE3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404466-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FOXE3 kodiert einen Forkhead-Box-Transkriptionsfaktor, der für die Entwicklung des vorderen Augenabschnitts und der Linse essenziell ist. Dabei reguliert er Genexpressionsprogramme, die Proliferation, Differenzierung und die Aufrechterhaltung der Identität von Linsenepithelzellen steuern. Über die DNA-Bindung mittels seiner Forkhead-Domäne beeinflusst FOXE3 entwicklungsabhängige transkriptionelle Netzwerke und zellzyklusgekoppelte Prozesse, die die okuläre Morphogenese formen und die Gewebetransparenz erhalten. Eine Fehlregulation oder ein Funktionsverlust von FOXE3 ist mit angeborenen Augenerkrankungen assoziiert, darunter Dysgenesien des vorderen Augenabschnitts und Katarakt-Phänotypen, was FOXE3 zu einem relevanten Ziel für die Untersuchung der menschlichen Augenentwicklung und von Krankheitsmechanismen macht. FOXE3 wird daher häufig als Marker und Regulator in Modellen der Linsenbiologie, der transkriptionellen Kontrolle und der Entwicklungsgenetik verwendet.
FOXE3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FOXE3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FOXE3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FOXE3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FOXE3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.