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Estrogen Receptor beta Double Nickase Plasmid (r) | sc-437278-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Estrogen Receptor beta Double Nickase Plasmid (r2) | sc-437278-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Östrogenrezeptor beta (ERβ), in der Ratte durch Esr2 kodiert, ist ein ligandenaktivierter nukleärer Rezeptor, der Transkriptionsprogramme reguliert, welche Zellproliferation, Differenzierung und metabolische Homöostase steuern. Nach Bindung von Östrogenen interagiert ERβ mit Östrogen-Response-Elementen und kooperiert mit Koregulatoren, um das Crosstalk mit MAPK/ERK-, PI3K/AKT- und inflammatorischen Signalwegen zu modulieren. Die ERβ-Aktivität beeinflusst die Physiologie des Reproduktionstrakts, den Knochenumbau, die Gefäßfunktion sowie Prozesse im zentralen Nervensystem einschließlich der synaptischen Plastizität. Eine fehlregulierte ERβ-Signalgebung wird mit hormonabhängigen Phänotypen sowie in Forschungsmodellen zu endokriner Disruption, Entzündung, Fibrose und karzinogeneseassoziierten Signalwegen in Verbindung gebracht.
Estrogen Receptor beta Das Double-Nickase-Plasmid (r) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des -Lokus in rat-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die -Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit -Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.